
Diskussion:
Neue Rechte und Evangelikale
Beiträge zum Thema christlicher Fundamentalismus
Hinweis in eigener Sache:
Die vielstimmigen Diskussionsbeiträge und Zitate dieser Website geben
nicht notwendig unsere eigene Meinung (Fundamentalismusdebatte.de) wieder.
Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von der Zeitung "JUNGE
FREIHEIT" (siehe Beiträge) und der Bewegung der "Neuen Rechten"
distanzieren!
Bitte schreibe uns eine E-Mail (info@fundamentalismusdebatte.de), sollte
sich die Sachlage zwischenzeitlich geändert haben (bitte nachprüfbare
Quellenangaben nicht vergessen). Danke!
Diskussion
"Das Spektrum von protestantischen AutorInnen, welche in der Jungen Freiheit [siehe unten]
veröffentlichen, ist hauptsächlich den Allianz-Evangelikalen um die
Nachrichtenagentur idea zuzuordnen, deren AutorInnen teilweise selbst in der
JF publizieren.
Aber auch die ProtestantInnen der Bekenntnisbewegung" [Zitat im unteren Teil
ausführlicher]
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Evangelikale in der Jungen Freiheit. Das Kreuz mit der
Nation: Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit, Unrast Verlag,
Münster 2008, ISBN 9783897717473, S. 70-71)
Diskussion
"Die Junge Freiheit (JF) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung für
Politik und Kultur. Sie versteht sich als unabhängiges, konservatives
Medium. Politikwissenschaftler, die sich mit der Zeitung befasst und hierzu
publiziert haben, ordnen sie mehrheitlich als zentrales Sprachrohr der
Neuen Rechten sowie als Medium mit „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion
zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus ein. [...]
Die [Verfassungsschutz] Berichte
Nordrhein-Westfalens und Baden-Württembergs ordneten die Zeitung
[Wochenzeitung Junge Freiheit] bis 2005
als „Scharnier“ zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus ein und
begründeten dies mit Beispielen für rechtsextreme Argumentationsmuster bei
Redaktion und Stammautoren.
Die JF sei ein wichtiges Sprachrohr für die Bemühungen von
Neuen Rechten und
Rechtsextremisten, im konservativen Lager und unter Intellektuellen Fuß zu
fassen. Sie benutze Beiträge und Interviews von Personen aus dem
demokratischen Spektrum als Beiwerk und Tarnung, um ihr Image zu verbessern
und damit Werbung für sich zu machen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) fand zwar nur „vereinzelt“
Beiträge von rechtsextremen Autoren in der JF und der
Verfassungsschutzbericht 2004 des Bundes stellt fest, die JF sei „selbst
nicht Gegenstand der nachrichtendienstlichen Beobachtung durch das BfV“ (S.
101); gleichwohl trügen Redakteure und Stammautoren „gängige
rechtsextremistische Argumentationsmuster oder positive Diskussione zu
rechtsextremistischen Organisationen, Personen oder Publikationen“ bei.
„Besonderes Augenmerk scheint die JF auf die Relativierung der deutschen
Schuld am Zweiten Weltkrieg zu legen.“(S. 103) [...]
Die JF führte einen jahrelangen Rechtsstreit gegen ihre Einordnung durch den
Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens. Nach einer Verfassungsbeschwerde des
ehemaligen Generalbundesanwalts Alexander von Stahl hob das
Bundesverfassungsgericht am 24. Mai 2005 die bisherigen Urteile
nordrhein-westfälischer Verwaltungsgerichte mit Verweis auf die
Pressefreiheit auf. [...] Ein ähnlicher Rechtsstreit der JF mit dem
baden-württembergischen Verfassungsschutz (2000 bis 2004) endete am 7. Juli
2006 ebenfalls durch Vergleich.
Auch Baden-Württemberg und der Bund erwähnen die JF in ihren
Verfassungsschutzberichten nicht mehr. Der Verfassungsschutz
Baden-Württemberg beobachtet die Zeitung jedoch weiter. Am 28. Juli 2006
erklärte auch das Amt NRW zu dem Gesamtvorgang, es behalte sich weitere
Beobachtung der JF vor mit der Begründung: „Hinter ihrem gemäßigten Duktus
verbergen sich oft antidemokratische und fremdenfeindliche Konzepte.“"
(Stand Februar 2011,
http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit)
Diskussion
"Das Problem der ‘Jungen Freiheit’ ist doch nicht, dass sie auch brauchbare
und konservative Artikel hat, sondern dass die konservative Sicht
offensichtlich untrennbar mit nicht akzeptablem Erbe des Rechtsradikalismus
verbunden ist." [Zitat im unteren Teil
ausführlicher]
Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher
(21. September 2010,
Vorsitzender der Theologischen Kommission der
Weltweiten
Evangelischen Allianz,
ProMundis Blogeintrag zu „Junge Freiheit“ spielt
mit dem Feuer von Rassismus und Antisemitismus,
www.thomasschirrmacher.info/archives/1640)
Diskussion

2010, Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher, dw-gmf.de
Autoren die für die Wochenzeitung
JUNGE FREIHEIT [JF] schreiben oder
schrieben bzw. Artikel veröffentlicht haben.
(Quellen: www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html und JF Online-Archiv:
www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html, Stand März 2011)
Hartmut Steeb (idea Vorstandsmitglied, ex officio) [lat. ex officio: von Amts wegen]
Stand: Oktober 2010,
JF-Autoreneintrag: "Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen
Evangelischen Allianz in Stuttgart"
Helmut Matthies (idea Chefredakteur)
Stand: Oktober 2010,
JF-Autoreneintrag: "Helmut Matthies, Chefredakteur der evangelischen
Nachrichtenagentur idea"
Wolfgang Polzer (idea Redaktionsleiter)
Stand: Oktober 2010,
JF-Autoreneintrag: "Wolfgang Polzer, Redaktionsleiter bei idea"
Marcus Mockler (idea-Autor, 1998 - 2008 idea-Redakteur)
Stand: Oktober 2010,
JF-Autoreneintrag: "Marcus Mockler (IDEA)"
Eckhard Nickig (idea Chef vom Dienst)
06. November 2009, JF:
Merkelder EKD
Klaus Rösler (idea Hessen Redakteur)
21.04.2000, JF:
PRO & CONTRA: Trennung von Staat und Kirche?
Karsten Huhn (idea Reporter, Redakteur)
11. Oktober 2002, JF:
Geistliche Unschärfe (idea-Pressedienst)
Thomas Schneider (idea-Vertriebsbüro Ost)
18. Juni 2010, JF:
Gegen jede „Schwamm drüber“-Propaganda
Ulrich Motte (idea-Autor)
28. Juli 2000, JF:
Das Recht auf Unterscheidung (idea-Pressedienst)
[Auszug]
JF-Archiv Suchbegriff: „idea“ (Kürzel: Idea-Pressedienst) [dreistellige
Ergebnisse]
Autorenliste JUNGE FREIHEIT (Stand: März 2011, Autoren die für die
Wochenzeitung
JUNGE FREIHEIT schreiben oder schrieben
bzw. Artikel veröffentlicht haben,
Quellen:
www.jungefreiheit.de/Autoren.52.0.html und JF Online-Archiv:
www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html,
Sollte ein Link zwischenzeitlich nicht mehr funktionieren oder fehlerhaft
sein, senden Sie uns bitte eine E-Mail: info@fundamentalismusdebatte.de
Sicherungskopien der verwendeten Webseiten sind vorhanden.)
Diskussion
"So führte beispielsweise Marcus Mockler für idea das Interview mit Martin
Hohmann, das am 23. Januar 2004 in der JF (Hohmann/idea JF 05/04, S. 9)
veröffentlicht wurde. Über religiöse Themen veröffentlicht Mockler in der
Jungen Freiheit (etwa Mockler JF 02/07, S. 3). Er wird zudem als Autor von
der JF in der Autorinnenliste aufgeführt.
Auch Helmut Matthies, Chefredakteur der evangelischen Nachrichtenagentur
idea, zählt zu den Autoren der JF und schreibt Artikel zu meist
»protestantischen Themen« (etwa Matthies JF 15/05, S. 2; Matthies JF 19/05,
S. 2; Matthies JF 52-53/98, S. 2; Matthies JF 46/98, S. 2)."
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Evangelikale in der Jungen Freiheit. Das Kreuz mit der
Nation: Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit, Unrast Verlag,
Münster 2008, ISBN 9783897717473, Fußzeile S. 70)
Diskussion

2010, www.idea.de, www.idealisten.net
"Natürlich kann man sich immer die Frage stellen, wo man schreibt, wo man
dem Abdruck eines Artikels zustimmt, von wem man Ehrungen entgegen nimmt
[siehe Beiträge unten zum
Gerhard-Löwenthal-Preisträger 2009 Pfarrer Helmut Matthies].
Ich habe vor vielen Jahren einen einzigen Artikel in "Die junge Freiheit"
geschrieben. Vielleicht lohnt es sich, diesen mal anzuschauen. Ich stehe
nach wie vor dazu.
Dass die Junge Freiheit darüber hinaus häufig über unsere Positionen in
Sachen Pro Familie, Pro Lebensschutz, Pro Religionsfreiheit, Pro Demokratie,
Pro Rechtsstaatlichkeit, Pro Ehe berichtet, kann mich doch nur freuen. Die
Frage ist eher, warum verschweigen so viele andere diese Positionen.
Dass die Evangelikalen deshalb dabei wären sich zu verändern, finde ich eine
gewagte Behauptung. Wir als Deutsche Evangelische Allianz
[www.ead.de] stehen jedenfalls weiter
auf unserer Grundlage."
Generalsekretär Hartmut Steeb (26.12.2009,
Generalsekretär der Deutschen
Evangelischen Allianz, idea Vorstandsmitglied, Quelle:
www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/junge-freiheit-ehrt-idea.html -
Stand 26.12.2009, Forumsbeitrag auf
Jesus.de. Das betreffende Forum
wurde von der Jesus.de Redaktion Ende 2009 [2009: Moderator: Orleander]
auf „unsichtbar“ bzw. Anfang 2011 auf "versteckt" [2011: Moderator: Uli76-mod]
geschaltet,
www.jesus.de, Die Quelle [Speicherabbild von Google Cache] kann auf Anfrage
eingesehen werden. E-Mail: info@fundamentalismusdebatte.de)
[Beiträge JF/Hartmut Steeb: JF 13/08, 21. März 2008, Interview mit Hartmut Steeb in der
Jungen Freiheit: Angriff auf unser Menschenbild, http://jf-archiv.de/archiv08/200813032110.htm;
JF 06/01, 02. Februar 2001, PRO & CONTRA, Ist Prostitution
sittenwidrig? Hartmut Steeb [versus] PDS-Bundestagsfraktion,
www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-Archiv.525+M5c73e559d90.0.html]
Diskussion

Hartmut Steeb, Generalsekretär d. Evangelischen Allianz, presseanzeiger.de, 2010
"Der Bildungsdezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM),
Oberkirchenrat Christhard Wagner, kritisiert die Annahme des
Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreises durch den Leiter der Evangelischen
Nachrichtenagentur idea, Helmut Matthies
[idea Spektrum ist das auflagenstärkste
evangelikale Wochenmagazin,
www.idea.de]. Den Preis vergibt die
rechts-konservative Wochenzeitung "Junge Freiheit" seit 2004 an Journalisten
und Publizisten. Matthies wurde der Preis von der "Jungen Freiheit" Anfang
Dezember "für seine Rolle als Pionier des christlich-konservativen
Journalismus in Deutschland" übergeben.
In Briefen an Matthies und an Horst Marquardt, den Vorsitzenden des
idea-Trägervereins, fordert Wagner dazu auf, den Preis zurückzugeben. Idea
müsse sich deutlich von der "Jungen Freiheit" distanzieren. "Wir sehen mit
der Annahme des Preises die Gefahr verbunden, dass die Tabugrenze im
Graubereich zum Rechtsextremismus weiter nach unten verschoben wird", so
Wagner. Das dürfe nicht unwidersprochen bleiben.
"Als Leiter und Chefredakteur setzt Helmut Matthies nicht nur die
publizistischen Leitlinien der Zeitschrift ideaSpektrum und der Agentur idea.
Er repräsentiert idea auch in der Öffentlichkeit. Mit der Annahme des
Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreises lässt Matthies die gesamte idea-Redaktion auf
dem Grat zum rechtsextremen Milieu balancieren."
Wagner verweist auf das "Wort an die Gemeinden". In dem von der
EKM-Kirchenleitung im April 2008 zum Thema Rechtextremismus veröffentlichten
Papier heißt es: "Auf der Grundlage des biblischen Zeugnisses stellt die
Kirchenleitung fest, dass Rechtsextremismus und christlicher Glaube
unvereinbar sind. Die Kirchenleitung fordert deshalb die Kirchengemeinden
und kirchliche Einrichtungen auf, rechtsextremes und fremdenfeindliches
Gedankengut auch in ihren eigenen Reihen wahrzunehmen und dagegen
anzugehen."
Pressemeldung der EKM (28.12.2009,
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, Bildungsdezernent der EKM
kritisiert Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea für Annahme
eines Preises der „Jungen Freiheit“, www.ekmd.de)
Diskussion
"Die Bischöfin der EKM, Ilse Junkermann, Oberkirchenrat Christhard Wagner
[siehe Beitrag oben],
der idea-Vorsitzende, Pastor Horst Marquardt, und der idea-Leiter, Pfarrer
Helmut Matthies (beide Wetzlar), trafen sich am 20. Januar zu einem Gespräch
im Augustinerkloster in Erfurt. Anlass war eine Pressemitteilung der EKM vom
28. Dezember 2009 [siehe oben], in der die Annahme des
Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreises für Publizistik 2009 durch Helmut Matthies
kritisiert worden war.
Über diese Annahme und die damit verbundene Außenwirkung besteht weiterhin
eine unterschiedliche Einschätzung. Bei der Begegnung wurde aber darin
Übereinstimmung erzielt, dass christlicher Glaube unvereinbar mit
Rechtsextremismus ist. Der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland liegt
es fern, idea und Pfarrer Matthies mit Rechtsextremismus zu identifizieren."
Pressemeldung der EKM (21.
Januar 2010,
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland,
Klärende Begegnung zwischen der Evangelischen
Kirche in Mitteldeutschland EKM und der Evangelischen Nachrichtenagentur
idea, www.ekmd.de)
Diskussion

August 2007, Oberkirchenrat Christhard Wagner
(EKM)
"Laut KNA [KNA Katholische
Nachrichten-Agentur] äußerte der Leiter des Referates der EKD für Publizistik,
Oberkirchenrat Udo Hahn (Hannover), er hätte mir – wenn er gefragt worden
wäre – abgeraten, den Preis anzunehmen. Damit steht er nicht allein. Von den
wenigen, die ich fragte, haben dies fast alle ebenso getan – nicht weil sie
etwas gegen den Preis hätten, sondern weil sie wissen, dass man in unserm
Land alles annehmen kann, wenn man links ist – aber wehe, man ist es nicht!
[...]
Das Problem ist also nicht der Löwenthal-Preis [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard-L%C3%B6wenthal-Preis]
oder die „Junge Freiheit“,
sondern eine evangelische Kirche, die in ihrem massiven „Kampf gegen
Rechtsextremismus“ alles, was nicht links ist, unter den Generalverdacht
stellt, rechtsextrem zu sein.
Gegen Linksextremismus wendet sich bisher
keine Landeskirche, obwohl gerade Ende des Jahres festgestellt wurde, dass
sich beispielsweise in der deutschen Hauptstadt die Zahl
linksextremistischer Gewalttaten 2009 verdreifacht hat, während die Zahl
rechtsextremer Gewalttaten bis November 2009 deutschlandweit um 8,5%
gesunken ist.
Die konservativen Kirchenmitglieder sind – fern allem
Rechtsextremismus, der ebenso wie Linksextremismus mit dem Christsein
unvereinbar sein sollte – die treuesten Kirchenanhänger, wie viele Analysen
ergeben haben. Dennoch sind sie in den letzten Jahren kirchenleitend und
durch synodale Äußerungen häufig verprellt worden. Merkwürdig nur, dass man
bei den ungeliebten Kindern nie gleichzeitig auf Spenden und Kirchensteuern
verzichten wollte."
Pfarrer Helmut Matthies (8. Januar 2010, Leiter der
Evangelischen Nachrichtenagentur idea, Die Geschichte einer Verleumdung,
Diskussion, ideaSpektrum 1/2010, Seite 20 - 21)
Diskussion

JF
Gerhard-Löwenthal-Preisträger 2009 Pfarrer Helmut Matthies,
www.jungefreiheit.de
Hinweis in eigener Sache:
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nicht notwendig unsere eigene Meinung (Fundamentalismusdebatte.de) wieder.
Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von der Zeitung "JUNGE
FREIHEIT" (siehe Beiträge) distanzieren.
Diskussion
"Merkel & Co verweigern sich vehement, sich zum Massenmord an ungeborenen
Kindern in Deutschland zu äußern. Dafür leiden sie an einer leidvollen
Integrationsschwäche und an hochkonzentrierter Naziphobie.
Die Junge Freiheit ist eine konservative Wochenzeitung. Sie hat ohne Zweifel
ihre Berechtigung. [...] Der linke Sumpf hat sich in der CDU
(+Kirche/Allianz etc.) so weit ausgebreitet, dass er zum Himmel stinkt."
Leitung idea-Vertriebsbüro Ost Thomas Schneider
(21. September 2010, Vorstandsmitglied im
Bibelbund, 2002 - 31.8.2011 Leitung idea-Vertriebsbüro Ost, ab 1.9.2011 Chefredakteur im Lichtzeichen Verlag. Referent u. Evangelist
d. Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V., www.agwelt.de, ProMundis Blogeintrag zu „Junge Freiheit“
spielt mit dem Feuer von Rassismus und Antisemitismus,
www.thomasschirrmacher.info/archives/1640))
Diskussion
"Das Problem der ‘Jungen Freiheit’ ist doch nicht, dass sie auch brauchbare
und konservative Artikel hat, sondern dass die konservative Sicht
offensichtlich untrennbar mit nicht akzeptablem Erbe des Rechtsradikalismus
verbunden ist. [...]
Und übrigens: An “hochkonzentrierter Naziphobie” leide ich auch, siehe meine
Bücher ‘Hitlers Kriegsreligion’ oder ‘Rassismus’."
Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher
(21. September 2010,
Vorsitzender der Theologischen Kommission der
Weltweiten
Evangelischen Allianz,
ProMundis Blogeintrag zu „Junge Freiheit“ spielt
mit dem Feuer von Rassismus und Antisemitismus,
www.thomasschirrmacher.info/archives/1640)
Diskussion

Thomas Schneider (facebook.com, 2011)
Vorstandsmitglied im
Bibelbund
2002 - 31.8.2011 Leitung
idea-Vertriebsbüro Ost
Chefredakteur im
Lichtzeichen Verlag
Referent u. Evangelist
Arbeitsgemeinschaft
Weltanschauungsfragen e.V.
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Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von den Beiträgen von Thomas
Schneider distanzieren.
Diskussion
"Wann werden auch die Letzten in Deutschland begreifen, dass die Linken in
Politik, Kirche und Gesellschaft das deutsche Volk wieder in Richtung
Totalitarismus treiben? Viele leiden augenscheinlich an politischer Demenz.
In Schulen und Vereinen schleichen sich Ewiggestrige ein, um historische
Tatsachen bewusst falsch zu interpretieren. [...]
Bis heute sind unverbesserliche ehemalige SED-Genossen um Gregor Gysi und
Sahra Wagenknecht auf Tour, um der DDR etwas Positives abzuringen, und
proklamieren ihre paranoiden Ideen auf allen nur denkbaren
gesellschaftspolitischen und medialen Bühnen. Gerade deshalb braucht
Deutschland Menschen wie Eberhard Heiße und Birgit Schlicke, die mit Herz,
Gottvertrauen und klarem Verstand gegen das ewige Geplärre dieser
Geschichtsrevisionisten Flagge zeigen."
Thomas Schneider
/
JUNGE FREIHEIT (18. Juni 2010,
Vorstandsmitglied im
Bibelbund, 2002 - 31.8.2011 Leitung idea-Vertriebsbüro Ost, ab 1.9.2011 Chefredakteur im Lichtzeichen Verlag. Referent u. Evangelist
d. Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V., www.agwelt.de, JUNGE
FREIHEIT 25/10 v. 18. Juni 2010: Gegen jede „Schwamm drüber“-Propaganda,
Zwei autobiographische Werke schildern den Spitzel- und Unrechtsstaat DDR
anschaulich und ergreifend / Mahnung gegen die Kultur des Vergessens,
www.jungefreiheit.de)
Diskussion
"Menschen in Deutschland scheinen nur dann noch „politisch korrekt“ zu sein,
wenn sie wie gebannt und starrsinnig auf die Geschichte des
Nationalsozialismus blicken und die sogenannte „Hitler-Generation“ kollektiv
kriminalisieren. Und vielen ist nicht klar, dass die „Alleinschuld-These“:
Verbrecherstaat Deutschland, so nicht stimmen kann. [...]
Der ideologische Stempel hat über Geschichts- und Schulbücher tiefe
Prägespuren in den Gedanken der Menschen hinterlassen. Thorsten Hinz
[bis 1998 Redakteur Junge Freiheit, 2011
wöchentliche Kolumne Junge Freiheit], ausgezeichnet mit dem
Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten
[http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard-L%C3%B6wenthal-Preis],
schaut hinter die Kulissen deutscher und alliierter Geschichtspolitik und
belegt, wie der nationale Gedanke besonders nach der Katastrophe des Zweiten
Weltkrieges und in den Jahren der Berliner Mauer sukzessive gebrochen werden
konnte. In kaum fünfzig Jahren sei den Deutschen ihre militär-politische
Niederlage gleichzeitig als moralisch-kulturelles Versagen untergeschoben
worden. [...]
Das Buch [Hinz T., Die Psychologie der Niederlage,
Junge Freiheit Verlag, 2010]
will helfen, den engen
Tunnelblick zu erweitern, damit Deutschland in Verantwortung vor Gott und
den Menschen in Zukunft wirklich einig, recht und frei sein kann."
Thomas Schneider
(August 2010,
Vorstandsmitglied im
Bibelbund, 2002 - 31.8.2011 Leitung idea-Vertriebsbüro Ost, ab 1.9.2011 Chefredakteur im Lichtzeichen Verlag. Referent u. Evangelist
d. Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V., www.agwelt.de, Rezension:
Thorsten Hinz, Die Psychologie der
Niederlage. Über die deutsche Mentalität, www.schneider-breitenbrunn.de)
Diskussion

Thorsten Hinz [JF-Pseudonym "Doris Neujahr"]
2007 - 1998 Redakteur Junge Freiheit
2011 wöchentliche Kolumne Junge Freiheit
Hinweis in eigener Sache: Die vielstimmigen Diskussionsbeiträge und Zitate dieser Website geben nicht notwendig unsere eigene Meinung
(Fundamentalismusdebatte.de) wieder.
Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von dem Beitrag von
Thorsten Hinz (siehe unten) distanzieren!
Diskussion
[Thorsten Hinz, siehe Buchrezension oben]:
"Die 1994 eingeführte Strafbarkeit der Holocaust-Leugnung setzt diesen
Vorgang faktisch der Gotteslästerung und Majestätsbeleidigung gleich.
Dadurch wird massiv die Meinungsfreiheit tangiert, die besagt, dass keine
andere Instanz als die Wahrheit selbst über Gehalt und Relevanz einer
Meinung zu befinden hat. [...]
Offenbar dient das Verfahren als erzieherische Maßnahme. Laut einem
taz-Bericht hat der Vorsitzende Richter alle Beweisanträge zum Schluss mit
der Begründung abgelehnt, "dass es unerheblich sei, ob es den Holocaust
gegeben habe oder nicht, seine Leugnung jedenfalls sei in Deutschland
verboten". [...]
In zwei Ländern ist das Holocaust-Gedenken zur Zivilreligion geworden: in
Israel und in Deutschland. [...] Die jüdischen Opfer werden zu Auserwählten
eines Geschehens mit messianischer Bedeutung und treten vor alle übrigen
Opfer. Das knüpft an die religiöse Selbstwahrnehmung der Juden als ein
"auserwähltes Volk" an.
Ihrer Auserwähltheit entspricht spiegelverkehrt der auf den Deutschen
lastende Schuldfluch, der, wie Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel vor dem
Deutschen Bundestag erklärte, "bis zum Ende aller Zeiten" gilt. [...]
Das bedeutet, dass die Gedenkreligion des Holocaust in Deutschland sich von
anderen Zivilreligionen qualitativ unterscheidet. Normalerweise greifen sie
auf einen vorhandenen, schon geheiligten Traditionsbestand zurück und
aktualisieren ihn mittels liturgischer Formen. In Deutschland mussten die
Voraussetzungen der Zivilreligion erst implementiert und dafür authentische
Erinnerungs- und Traditionsstränge gekappt werden.
Damit nicht genug, wird der Holocaust zunehmend auch als politischer Mythos
verstanden, als Ursprungsmythos des israelischen Staates ohnehin, seit
längerem auch der Bundesrepublik und neuerdings sogar Europas. Ein Mythos
ist eine "Große Erzählung", die Vergangenheit und Gegenwart
zusammenschweißt. Dementsprechend erleben wir zur Zeit, wie der Holocaust
durch Rituale, mediale Einwirkungen, Simulationen usw. als
vergegenwärtigende Erinnerung in das Bewusstsein eingesenkt wird."
Thorsten Hinz [Pseudonym
"Doris Neujahr", siehe unten] (Februar
2007, bis 1998 Redakteur Junge Freiheit, 2011 wöchentliche Kolumne Junge
Freiheit, Wie im Mittelalter. Historische Wahrheit und fiktive Erinnerung:
Zur Verurteilung Ernst Zündels, JF 09/07 23, www.jungefreiheit.de)
[Pseudonym "Doris Neujahr": Laudatio von Günter
Zehm auf Thorsten Hinz, Träger des Gerhard-Löwenthal-Preises für
Journalisten: "Doris Neujahr" ... dieses Pseudonym ist jetzt also, mit
dieser Preisverleihung, gelüftet" 17./24. Dezember 2004, Doris Neujahr darf
nicht sterben, JF 52/53 04, www.jungefreiheit.de]
Diskussion
"Die Position der christlichen JF-Autorlnnen lässt sich insgesamt gesehen
als „rechts-christlich“ in dem Sinne bestimmen, als in ihr
fundamentalistische und traditionalistische Sichtweisen mit extrem rechten
und speziell völkisch-nationalistischen Ideologemen eine brisante Verbindung
eingehen.
Dabei bleibt diese Position in ihrer Stellung zu den Kirchen ambivalent.
Einerseits kritisieren sie die Kirchen vom Standpunkt des Fundamentalismus
und intransigenten Katholizismus aus, andererseits verteidigen sie die
Kirchen gegen ihre KritikerInnen, vor allem, wenn es um den Vorwurf des
Antisemitismus geht. [...]
In der Diskussion um die Rolle der christlichen Kirchen im
Nationalsozialismus lässt die JF nichts auf die christlichen Kirchen kommen.
Der Vatikan bzw. die Kirchen hätten sich bezüglich des NS und der Shoa
nichts vorzuwerfen. […]
Mit der Phrase der "Holocaustreligion" [siehe
Beitrag oben] wird vermittelt, Jüdinnen würden zu ihrem eigenen
Vorteil die Shoa [Ermordung von mindestens 5,6 bis
6,3 Millionen Menschen, die das nationalsozialistische Regime als Juden
definierte] instrumentalisieren. [...] Um diese zu erhalten würde
zudem Antisemitismus, der als nicht mehr vorhanden betrachtet wird, erfunden
und laufend Kampagnen gegen "mutige Konservative" initiiert"
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Evangelikale in
der Jungen Freiheit. Das Kreuz mit der Nation: Christlicher Antisemitismus
in der Jungen Freiheit, Unrast Verlag, Münster 2008, S. 120-122)
Diskussion

Dezember 2009, Dieter Stein, Chefredakteur der
Jungen Freiheit, www.jungefreiheit.de
Hinweis in eigener Sache: Die vielstimmigen Diskussionsbeiträge und Zitate dieser Website geben nicht notwendig unsere eigene Meinung
(Fundamentalismusdebatte.de) wieder.
Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von der Zeitung "JUNGE
FREIHEIT" (siehe Beiträge) distanzieren.
Diskussion
"Lieber Herr Stein [Dieter Stein, Gründer und
Chefredakteur der Zeitung JF], Sie haben die JUNGE FREIHEIT in
den letzten Jahren zu einem der besten konservativen Blätter entwickelt.
Natürlich sagt mir nicht alles zu. Aber das könnte man auch von anderen
Zeitungen, ja auch von dem Blatt sagen, das ich entwickeln durfte: das
evangelische Wochenmagazin idea-Spektrum.
Sie erfahren bis heute, was wir bei idea in den ersten 25 Jahren auch erlebt
haben: Verachtung und Verleumdung und das sich leider nur langsame
Durchsetzen von Qualität. Aber Sie spüren ja, dass es geht. Ihre Zeitung
gehört zu den ganz wenigen mit einer steigenden Auflage selbst in der
gegenwärtigen Medienkrise. (...)
„Nicht wegtreten, sondern auftreten“, sollte die Parole in einer Welt sein,
in der mir Feigheit die derzeit größte Schwäche scheint. Doch wie überwindet
man Feigheit? (...) Helmut Thielicke hat uns Studenten in den Wehen der
68er-Auseinandersetzungen eingeschärft: „Wann immer ihr in Gefahr seid, euch
in falscher Weise anzupassen, bedenkt das Ende: Dass ihr euch einmal vor
Gott verantworten müsst für alles, was ihr getan, aber auch unterlassen
habt.“"
Pfarrer Helmut Matthies
(11. Dezember 2009, Leiter der
Evangelischen Nachrichtenagentur idea, Löwenthal ist für mich ein Vorbild.
Auszüge aus der Dankesrede von Helmut Matthies auf die Laudatio von
Kirchenrat Rolf Sauerzapf, JF 51/09, www.jungefreiheit.de)
Diskussion
"Werfen wir aber zunächst einen Blick auf die Hauptprotagonisten des
christlichen Diskurses der JF. Hier zeigen sich auf der einen Seite tiefe –
nicht nur konfessionelle – Spaltungen, andererseits weitreichende
rechtschristliche Bündnisse.
Auf protestantischer Seite publiziert hauptsächlich die evangelikale
Nachrichtenagentur idea, aber auch der konzeptionelle Ideologe der JF,
Karl-Heinz Weißmann, schreibt zu protestantischen Themen.
Weißmann ist Stammautor der JF. Mitglied der ,Deutschen Gildenschaft' und
des ,Instituts für Staatspolitik', welches er mit gegründet hat. Er „ist
einer der führenden Strategen der Kreise, die zwischen Konservatismus und
Rechtsextremismus anzusiedeln sind [Mecklenburg 1996: 542]. [...]
Autoren von ‚ideaSpektrum’ publizieren auch in der JF. Dort verzichten sie
darauf, das Thema Israel zu behandeln.
Der Konflikt, der sich aus den gegensätzlichen Positionen von JF und ‚idea’
in dieser Frage zwangsläufig ergibt, wird ausgeblendet. Das für Evangelikale
wichtige Themenfeld ‚christlicher Zionismus’ ist in diesem Fall
augenscheinlich nicht so relevant wie das Bündnis mit der JF."
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Das christliche Bild von Juden und Judentum in der
„Jungen Freiheit“ in Stephan Braun/Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung
„Junge Freiheit”. Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und
Kunden. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007. S. 148 u.
Fußnote S. 155-156)
Diskussion
"Wie prekär das Bündnisprojekt Junge Freiheit jedoch ist, stellte Alfred
Schobert in einem Artikel der Archiv-Notizen heraus
[Vgl. Schobert 2005, S. 4]. Ein bekennender Heide wie Alain de
Benoist [siehe Beitrag unten], betont
Schobert, schreibe »als Stammautor und konzeptioneller Ideologe neben dem
auf ein strategisches Bündnis mit den Christkonservativen setzenden
Karlheinz Weissmann [siehe Beitrag oben]
als konkurrierendem konzeptiven Ideologen gleichermaßen in der JF."
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Evangelikale in der Jungen Freiheit. Das Kreuz mit der
Nation: Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit, Unrast Verlag,
Münster 2008, ISBN 9783897717473, S. 17)
Diskussion
"Alain de Benoist [Pseudonyme u. a.: Fabrice
Laroche oder James Barney, Robert de Herte] ist ein französischer
Publizist und Philosoph und gilt als maßgeblicher Vordenker der „Neuen
Rechten“ […]
In Deutschland ist er besonders als Autor in vielen Zeitungen aus dem
rechten Spektrum wie Junge Freiheit … hervorgetreten […] Der
Verfassungsschutz bezeichnet ihn als einen jener Rechtsextremisten, denen
die Junge Freiheit eine Plattform biete
[Verfassungsschutzbericht 2004, Mai 2005, S. 101, www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2004.pdf].
[…]
Benoist gilt als einer der Hauptvertreter der Rechten Esoterik
[Neuheidentum] nach 1945
[vgl. Miro Jennerjahn: Neue Rechte und Heidentum.
Zur Funktionalität eines ideologischen Konstrukts. Peter Lang GmbH
Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2006, S. 11 – 19]."
(http://de.wikipedia.org/wiki/Alain_de_Benoist,
Stand Februar 2011)
Diskussion

Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, www.jungefreiheit.de
"Das Spektrum von protestantischen AutorInnen, welche in der Jungen Freiheit
veröffentlichen, ist hauptsächlich den Allianz-Evangelikalen um die
Nachrichtenagentur idea zuzuordnen, deren AutorInnen teilweise selbst in der
JF publizieren.
Aber auch die ProtestantInnen der Bekenntnisbewegung sind durch Rolf
Sauerzapf [Laudator für
Gerhard-Löwenthal-Preisträger Helmut Matthies (idea), JUNGE FREIHEIT 51/09,
11. Dezember 2009] und Klaus Motschmann
[siehe Beitrag unten] vertreten. Beide Autoren waren Mitglieder
der am äußerst rechten Rand der evangelischen Kirche stehenden Evangelischen
Notgemeinschaft [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Notgemeinschaft_in_Deutschland].
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Evangelikale in der Jungen Freiheit. Das Kreuz mit der
Nation: Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit, Unrast Verlag,
Münster 2008, ISBN 9783897717473, S. 70-71)
Diskussion
"Der in theologisch konservativen Kreisen engagierte Politikwissenschaftler
Prof. Klaus Motschmann (Berlin) […] gehört seit Anfang der 80er Jahre zum Leiterkreis der
Evangelischen Sammlung Berlin. Jahrzehntelang prägte er auch die
Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland entscheidend mit und war Schriftleiter ihres
Monatsblatts „Erneuerung und Abwehr“."
ideaSpektrum (25.02.2009, Protestant mit
Profil: Prof. Motschmann 75, ideaSpektrum 2009/09, S. 42)
Diskussion
"Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland e.V. [...] Als geistige Mentoren gelten, neben Evertz,
u. a. Pastor Werner Petersmann, von 1934 bis 1945 bei den Deutschen Christen
[vgl.
www.fundamentalismusdebatte.de/religion-ns]
aktiv, dann in der evangelischen Vertriebenenarbeit engagiert und
Bundestagskandidat der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD).
Weiterhin Künneth, der dem NS-Staat darin zustimmte, »Sonderrechte für
Juden« zu schaffen."
Jens Mecklenburg (1996, Mecklenburg, Jens
(Hg.): Handbuch Deutscher Rechtsextremismus, Berlin 1996, S.381-382)
Diskussion

Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland
e.V. ENiD
Ulrich Motte (idea-Autor), 2003-2005 Vorsitzender d. ENiD
Helmut Matthies (idea Chefredakteur), zeitweise Vorstandsmitglied d. ENiD
"Wenig verwunderlich ist es, dass die Zeitschrift der Evangelischen
Notgemeinschaft in Deutschland (ENiD) [http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Notgemeinschaft_in_Deutschland]
Erneuerung und Abwehr (E&A) in der JF
[Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT] positiv rezensiert wird. In ihr werde,
so Hans Becker von Sothen, unermüdlich vor den marxistischen Einflüssen in
der protestantischen Kirche gewarnt [vgl. Von Sothen JF 36/97]."
Regina Wamper M.A. (März 2008,
Politikwissenschaftlerin, Duisburger Institut für Sprach- und
Sozialforschung DISS, Evangelikale in der Jungen Freiheit. Das Kreuz mit der
Nation: Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit, Unrast Verlag,
Münster 2008, ISBN 9783897717473, S. 88)
[Auszug JF 36/97: "Die Redaktion unter Klaus Motschmann und Autoren
wie Gerhard Besier, Ernst Nolte, Günter Rohrmoser, Klaus Hornung, Konrad
Löw, Lothar Groppe, Basilius Streithofen oder Lothar Bossle und viele andere
stehen dafür, dass Erneuerung und Abwehr zu einer der bedeutenden
christlichen Zeitschriften des konservativen Spektrums zählt." JF
Zeitschriftenkritik: "Erneuerung und Abwehr",
Kirche und Volk, Hans B. von Sothen, www.jf-archiv.de/archiv/36aa16.htm,
JUNGE FREIHEIT 36/97, 29. August 1997]
Diskussion
Hinweis in eigener Sache: Die vielstimmigen Diskussionsbeiträge und Zitate dieser Website geben nicht notwendig unsere eigene Meinung
(Fundamentalismusdebatte.de) wieder.
Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich von der "Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland - ENiD" (siehe Beiträge) u. den Beiträgen von Sven Dirks distanzieren!
Diskussion
[ENiD auf Facebook, Stand 5. März 2011]
"Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland - ENiD. Gründung: 30. September
1966 in Stuttgart"
"Die ENiD ist ein Zusammenschluss von nationalgesinnten deutschen
Protestanten, die der Innere Notstand der Kirche bewegt und die angesichts
der Herausforderungen der Gegenwart an das biblische Zeugnis im
reformatorischen Verständnis gebunden wissen.
»Kirche muss Kirche bleiben! Zweck des Vereins ist die Besinnung auf den
Auftrag der Kirche, der in der rechten Verkündung des Evangeliums besteht.
Daraus ergibt sich notwendig auch die Treue im Umkreis der irdischen
Pflichten zur Familie, zum Nächsten, zu Volk und Vaterland.« "Mit Bezug auf
Luther, die Bibel und der Evangelien berufen wir uns auf die nationale
Identität, die Familie und dem ungeborenen Leben.
Wir erkennen die Oder-Neiße-Linie nicht als natürliche Staatengrenze an.
Wir verstehen es als Selbstverständlichkeit, dass die Natur von Gott gegeben
anerkannt wird. Wir sind gegen homosexuelle Eheschließungen und verachten
den, von den Etablierten initiierten, "Karriere-Geist" der Frauen. Die Frau
sollte beruflich nicht benachteiligt sein, dennoch ihre Rolle als Mutter
ernst nehmen und ehren.
Einen Sozialismus in der Form, wie er existierte, lehnen wir in jedem Fall
ab, da er zwingend in eine Diktatur läuft. Somit werden wir uns niemals
einem kommunistischen Staat beugen, der die Kultur des abendländischen
Deutschlands in Frage stellt." [...]
"Als Informationszentrum gilt das Walter-Künneth-Institut e.V."
Sven Dirks / ENiD auf Facebook (Stand 5. März 2011,
Administrator u. Gründer der Facebookgruppe Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland - ENiD,
www.facebook.com/group.php?gid=148059385228449.
Am 5. August 2011 wurde die Facebook-Gruppe: Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland – EniD unter www.facebook.com/group.php?gid=148059385228449 mit
allen Inhalten gelöscht und am 9. August 2011 unter www.facebook.com/pages/ENiD-Evangelische-Notgemeinschaft-in-Deutschland/150846758330662
neu erstellt. Die hier zitierten Texte der gelöschten Facebook-Seite liegen
uns als Sicherungskopien gedruckt und digital vor und können bei Bedarf
eingesehen werden: E-Mail: info@fundamentalismusdebatte.de)
Diskussion
"Durch Doppelmitgliedschaften hat die ENiD
[Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland] viele Verbindungen zur Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, welche
auch in der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche
Deutschlands organisiert ist. [...]
Dipl. Ing. Gottfried Meskemper, seit 2005 nicht eingetragener Vorsitzender
der ENiD und Schriftleiter, auch Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses
der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ [...] Walter Rominger,
Theologe, Mitglied im Bibelbund, seit 1996 im Bundesarbeitskreis der
Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium"
(http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Notgemeinschaft_in_Deutschland,
Stand August 2011)
Diskussion
"Die Evangelische Notgemeinschaft unter dem Vorsitz von Pfarrer Hanns
Schrödl [1999] gehört zur Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen
Kirchen Deutschlands."
Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT (19. März 1999,
Ev. Notgemeinschaft befürchtet Überfremdung, JF 12/99, www.jungefreiheit.de)
Diskussion
Mitglieder der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in
den Evangelischen Kirchen Deutschlands (KBG) [Auszug]:
Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“
Evangelische Vereinigung um Bibel und Bekenntnis in Baden
Evangelische Notgemeinschaft in Deutschland
Evangelische Sammlung Berlin
Evangelische Sammlung im Rheinland
Evangelische Sammlung in Württemberg
Ludwig-Hofacker-Vereinigung (Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Bibel und
Bekenntnis in Württemberg)
Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) [Auszug] [...]
(http://de.wikipedia.org/wiki/Konferenz_Bekennender_Gemeinschaften_
in_den_Evangelischen_Kirchen_Deutschlands, Stand August 2011, Reinhard
Scheerer: Bekennende Christen in den evangelischen Kirchen Deutschlands
1966-1991. Geschichte und Gestalt eines konservativ-evangelikalen Aufbruchs.
Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1997, S. 23ff.)
Diskussion
Die KSBB verleiht d. Walter-Künneth-Preis
Preisträger 2007: idea-Spektrum (idea.de)
Die
Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis
(KSBB) verleiht jährlich den Walter-Künneth-Preis:
"Walter-Künneth-Preisträger 2007: idea, evangelische Nachrichtenagentur (für
ihre zeitgeistkritische Pressearbeit, insbesondere durch das Wochenmagazin
ideaSpektrum)"
(Stand März 2011,
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter-K%C3%BCnneth-Preis. www.ksbb-bayern.de/geschichte/walterkuennethpreis)
Diskussion
Hinweis in eigener Sache: Die vielstimmigen Diskussionsbeiträge und Zitate dieser Website geben nicht notwendig unsere eigene Meinung
(Fundamentalismusdebatte.de) wieder. Wir möchten uns an dieser Stelle
ausdrücklich von den Schriften v. Prof. Dr.
Walter Künneth (siehe unten) distanzieren!
Diskussion
"Hitler selbst hat in seinem Buch 'Mein Kampf' deutlich auf die Gefahr
rassischer Gleichgültigkeit für das deutsche Volk hingewiesen [...]
[S. 115]
Dem nationalen Staat ist grundsätzlich nicht bloß das Recht, die Judenfrage
zu einem Problem staatspolitischer Neuordnung zu machen, zuzugestehen,
sondern diese Selbstbesinnung auf die Eigenart des deutschen Volkstums ist
von der Kirche entsprechend ihrem Ja zu den Ordnungen Gottes, als die Rasse
und Volkstum begriffen werden müssen, zu begrüßen [...] so erst recht im
deutschen Volke, in dem der jüdische Einfluss schon seit Jahrzehnten
derartig überhand genommen hat, dass die Gefahr der Überwucherung des
deutschen Geisteslebens und der Überfremdung der deutschen Öffentlichkeit
nicht mehr zu leugnen war [...]
Demgemäß trägt die in der Gegenwart getroffene Neuregelung
[Kontext im Text:
Nürnberger Rassengesetze]
prinzipiell den Charakter, durch gesetzliche Schutzmaßnahmen das deutsche
Volk vor Überfremdung zu sichern. [...] [S. 119 f.]
Die Kirche weiß, dass der Staat das Schwertamt zu führen hat. Dieses Amt
bedeutet Härte und Strenge. Die Kirche kann und will dem Staat in der
Ausübung dieses Amtes nicht in den Arm fallen. Unter diesem Gesichtspunkt
ist grundsätzlich auch die neue staatliche Gesetzgebung gegenüber den
in Deutschland lebenden Juden, Judenchristen und jüdischen Mischlingen zu
werten." [S. 135]
Prof. Dr.
Walter Künneth
(Juni 1937, "Sektenbeauftragte" und
Vertreter der Bekennenden Kirche, Mitbegründer der Bekenntnisbewegung Kein
anderes Evangelium, Das Judenproblem und die Kirche, in: Künneth, Walter;
Schreiner, Helmuth (Hg.): Die Nation vor Gott. Zur Botschaft der Kirche im
Dritten Reich,
5. veränderte Auflage 1937.
Berlin: Wichern Verlag, S. 115, 119
f.
u. 135)
Diskussion
"Die Kirche hat sich dafür einzusetzen, dass die Ausschaltung der Juden als
Fremdkörper im Volksleben sich nicht in einer dem christlichen Ethos
widersprechenden Weise vollzieht.
Gegen jede Art von gewaltsamer Judenverfolgung, welche das Ansehen des
nationalen Staates schädigt und das Recht der Abwehr gegen Überfremdung
diskreditiert, ist deshalb von der Kirche aus Einspruch zu erheben."
Prof. Dr.
Walter Künneth
(April 1933, "Sektenbeauftragte" und
Vertreter der Bekennenden Kirche, Mitbegründer der Bekenntnisbewegung Kein
anderes Evangelium, EZA Berlin, 1/A2/28, Verhandlungen des DEKA am 25./26.
April 1933 in Berlin, 292+R. This anonymus expert originates from Walter
Künneth; cf. Wolfgang Huber/ Ilse Tödt (edd.), Ethik im Ernstfall. Dietrich
Bonhoeffers Stellung zu den Juden und ihre Aktualität, München 1982, 255ff.
in: Besier, Gerhard: Die evangelische Kirche in den Umbrüchen des 20.
Jahrhunderts: gesammelte Aufsätze, Band 1, Neukirchen-Vluyn: Neukirchener
1994, S. 74)
Diskussion

Prof. Dr. Walter Künneth, 1979
Walter-Künneth-Preis (ksbb-bayern.de)
Hinweis in eigener Sache: Die vielstimmigen Diskussionsbeiträge und Zitate dieser Website geben nicht notwendig unsere eigene Meinung
(Fundamentalismusdebatte.de) wieder. Wir möchten uns an dieser Stelle
ausdrücklich von den Beiträgen v. Sven Dirks distanzieren!
Diskussion
"Die nationalprotestantische Bewegung hatte ihren Ursprung weit vor dem 20.
Jahrhundert. Ihren Höhepunkt erlebte sie jedoch erst nach 1900. […] Das um
1900 entstehende deutsche Nationalbewusstsein war eng mit dem
Protestantismus verbunden. […]
Die Entwicklung des fortschreitenden Modernismus wurde mit skeptischen
Blicken betrachtet und dazu explizit konservative bis reaktionäre Position
bezogen. Hervorzuheben sind hierbei Personen wie Heinrich von Treitschke,
welcher sich vom nationalliberalen zum nationalkonservativen Denker
wandelte. Treitschke saß von 1871 bis 1879 für die Nationalliberalen im
Reichstag, von 1879 bis 1884 war er parteilos. Für viele spätere nationale
Politiker galt von Treitschke als Vorbild.
["Von Treitschke stammt der
Satz „Die Juden sind unser Unglück“, der später das Schlagwort des
nationalsozialistischen Hetzblattes Der Stürmer wurde."
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Treitschke,
Stand August 2011]
Ebenso zu erwähnen ist der Hofprediger Adolf Stoecker
[„Begründer“ und „Vater der
antisemitischen Bewegung“ http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Stoecker,
Stand August 2011], der 1878 die
Christlichsoziale Arbeiterpartei (CSAP) gründete. Sie verband nationale
Standpunkte mit antikapitalistischer, antisozialistischer und
antijudaistischer Haltung. […]
Die Nationalsozialisten arbeiteten 1933 zunächst eng mit der
protestantischen Kirche zusammen. Das sollte aber nicht lange währen. Denn
die Einführung des Arierparagrafen löste den sogenannten Kirchenkampf
zwischen den völkisch-orientierten „Deutschen Christen“ und der eher
national-konservativen „Bekennenden Kirche“ aus. […]
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges setzte sich der Trend der
nationalprotestantischen Bewegung nur noch passiv fort. Genannt sei hier das
„Stuttgarter Schuldbekenntnis“, bei dem die Evangelische Kirche Deutschlands
(EKD) eine vorgebliche Mitschuld vieler evangelischer Christen am
Nationalsozialismus erklärte. […]
1965 forderte die EKD in einer Vertriebenendenkschrift die Aussöhnung mit
den östlichen Nachbarländern sowie die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie, da
durch Rückforderungen „die Glaubwürdigkeit deutscher Friedenspolitik
beschädigt würde“. Dies war ein entscheidender Punkt innerhalb der EKD,
weshalb sich die national-konservativen Kräfte in der Kirche empörten. So
wurde die Notgemeinschaft evangelischer Deutscher von Alexander Evertz
gegründet. „Zweck des Vereins ist die Besinnung auf den Auftrag der Kirche,
der in der rechten Verkündung des Evangeliums besteht. Daraus ergibt sich
notwendig auch die Treue im Umkreis der irdischen Pflichten zur Familie, zum
Nächsten, zu Volk und Vaterland“, hieß es in der Satzung.
Später benannte sich die Initiative in Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland (ENiD)
[siehe Beiträge] um.
Als Gegenbewegungen und Zeugnisse der 68er-Kulturrevolution entstanden die
kritische Begleitung der Synode (KriBS) sowie der Arbeitskreis Evangelische
Erneuerung (AEE). Deren Ziel war die Auflösung der kirchlichen Hierarchie,
der bisherigen Stellung der Frau und das zurückhaltende Verhalten in Bezug
auf die Entwicklungshilfe. Durch die zunehmende Linksliberalisierung verlor
das nationalprotestantische Denken innerhalb der evangelischen Strukturen
immer mehr an Bedeutung. Es verblieben nur noch kleine, nationale
Laienorganisationen.
In der heutigen Zeit ist es fester Bestandteil der EKD geworden,
verschiedenste Projekte im „Kampf gegen Rechts“ in Zusammenwirkung mit
linksradikalen Kräften, personell wie auch finanziell zu fördern. Eine
Zusammenarbeit mit dem SED-Nachfolger Die Linke gehört fast schon zum guten
Ton. Das aber spricht der nationalprotestantischen Geschichte der
evangelischen Kirche Hohn."
Sven Dirks (30. Juni 2011,
Administrator u. Gründer der Facebook-Gruppe: Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland - ENiD,
Die Nationalprotestanten:
Von der konservativen Staatsbewegung zur bekämpften Minderheit, www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/2638-die-nationalprotestanten-von-der-konservativen-staatsbewegung-zur-bekaempften-minderheit
**, Stand August 2011)
** [Der Aufsatz von Sven
Dirks erschien am 30. Juni 2011 in der Onlineausgabe d. Blauen Narzisse]
Neben Felix Menzel schreiben vor allem Personen für die Blaue Narzisse, die
auch für andere Medien des konservativ-neurechten Spektrums tätig sind. So
ist beispielsweise Carlo Clemens auch für die Junge Freiheit tätig, Felix
Menzel schreibt auch für Sezession, Yorck Tomkyle ist Autor bei eigentümlich
frei und Politically Incorrect. […] Dabei nimmt sie [Zeitschrift Blaue
Narzisse] nach eigener Aussage eine konservative Haltung ein, während sie
von der Rechtsextremismusforschung als ausländerfeindlich beziehungsweise
zur neurechten Szene gehörig betrachtet wird.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Narzisse, Stand August 2011)
Diskussion
Am 17. Juli 2011, 5 Tage bevor ein selbsternannter Kreuzritter (Anders
Behring Breivik) in Norwegen
das größte Blutbad seit dem 2. Weltkrieg begeht
[siehe
Christlicher Terrorismus], schreibt
Sven Dirks (Administrator u. Gründer der Facebook-Gruppe: Evangelische
Notgemeinschaft in Deutschland – EniD):
"Mal ein positiver Bericht der EKD-Netzseite, dennoch wünscht man sich bzgl.
manchem Auftreten von Hasspredigern, dass eben diese alten Ritterorden einmal
wieder das Schwerte zur Hand nehmen." (Sven
Dirks, Facebook-Diskussion
vom 17. Juli 2011 um 15:48 Uhr, auf der Facebook-Gruppe: Evangelische
Notgemeinschaft in Deutschland – EniD)
"Das Boot ist voll und die linksliberalen Dritte-Welt-Ladenbesitzer wollen,
dass es untergeht. So lasset uns die Arche bauen oder die Gegenwehr bilden,
auf dass unser Glaube wieder wahre Früchte trägt!" (Sven
Dirks, 17. Februar
2011 um 04:42 Uhr)
"Wir halten es für legitim und wünschenswert, wenn der Umzug der Nazis
wie im letzten Jahr an den gewaltfreien Blockaden scheitert", heißt es in
einem am Donnerstag in Dresden veröffentlichten Schreiben von Präsidentin
Katrin Göring-Eckardt und Generalsekretärin Ellen Ueberschär. […]
Darin sieht man wieder, wie die Evangelische Kirche auf Kuschelkurs mit
Linksextremisten geht, wobei jeder weiß, dass der Kommunismus noch gezielter
gegen die Kirchen vorging, wie der NS. Gerade bei einem Gedenk- & Trauermarsch
finde ich es unerhört, wenn sich die Ev. Kirche gegen die deutschen Opfer,
des Höllenfeuer der Alliierten, stellt." (Sven
Dirks, 03. Februar
2011 um 17:05
Uhr)
"Einfach nur noch demütigend, das wäre unter den Nationalprotestanten des
20.Jahrhunderts nicht geschehen. Deutschland den Christen!"
(Sven Dirks, 6.
November 2010 um 06:55 Uhr)
"Wenn das Martin Luther wüsste ... "Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz
und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel
an ihnen...; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, ...
unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir
Christen seien (...) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören." -
Martin Luther (Von den Juden und ihren Lügen, Tomos 8, S. 88ff)" (Sven Dirks, 23. September 2010 um 02:06 Uhr)
"Des Weisen Herz ist zu seiner Rechten; aber des Narren Herz ist zu seiner
Linken." (Sven Dirks, 7. September 2010 um 11:55 Uhr)
Sven Dirks / ENiD auf Facebook (2010 / 2011,
Administrator u. Gründer der Facebook-Gruppe: Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland - ENiD, Diskussione auf
www.facebook.com/group.php?gid=148059385228449.
Am 5. August 2011 wurde die Facebook-Gruppe: Evangelische Notgemeinschaft in
Deutschland – EniD unter www.facebook.com/group.php?gid=148059385228449 mit
allen Inhalten gelöscht und am 9. August 2011 unter www.facebook.com/pages/ENiD-Evangelische-Notgemeinschaft-in-Deutschland/150846758330662
neu erstellt. Die hier zitierten Texte der gelöschten Facebook-Seite liegen
uns als Sicherungskopien gedruckt und digital vor und können bei Bedarf
eingesehen werden: E-Mail: info@fundamentalismusdebatte.de)
5 "Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch
verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. 6 Wenn wir
sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis,
so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7 Wenn wir aber im Licht wandeln,
wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut
Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 8 Wenn wir sagen, wir
haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in
uns.
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. 10
Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und
sein Wort ist nicht in uns."
1. Johannesbrief, Kapitel 1, Verse 5-10
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"Heute hör‘ ich, wir soll‘n das in die Geschichte einreihen,
Und es muss doch auch mal Schluss sein, endlich, nach all den Jahr‘n.
Ich rede und ich singe und wenn es sein muss, werd‘ ich schreien,
Damit unsre Kinder erfahren, wer sie war‘n."
Reinhard Mey (3. März 2003, Liedermacher,
Die Kinder von Izieu, Album: Immer Weiter, Hintergrund:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kinder_von_Izieu)
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Hintergrund:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kinder_von_Izieu
Dann war da noch.. Schlusslichter
Auf einer Propaganda-Tournee durch Amerika besucht Präsident George Bush eine Schule und erklärt dort den Schülern seine Regierungspolitik. Danach bittet er die Kinder, Fragen zu stellen.
Der kleine Bob ergreift das Wort:
Herr Präsident, ich habe drei Fragen:
1. Wenn sie als wiedergeborener Christ* die Legalisierung der Folter verlangen - spricht dann Gott zu uns?
2. Warum haben Sie den Irak angegriffen?
3. Denken Sie nicht, dass die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Anschlag aller Zeiten war?
In diesem Moment läutet die Pausenklingel und alle Schüler laufen aus dem Klassenzimmer. Als sie von der Pause zurück kommen, lädt Präsident Bush erneut ein, Fragen zu stellen, und diesmal ergreift Joey das Wort:
Herr Präsident, ich habe fünf Fragen:
1. Wenn sie als wiedergeborener Christ die Legalisierung der Folter verlangen - spricht dann Gott zu uns?
2. Warum haben Sie den Irak angegriffen?
3. Denken Sie nicht, dass die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Anschlag aller Zeiten war?
4. Warum hat die Pausenklingel heute 20 Minuten früher geklingelt?
5. Wo ist Bob?
*
http://de.wikipedia.org/wiki/George_W._Bush
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